Landtagswahlkreis 13 / Magdeburg Süd
Klicken Sie auf den Stadtteil für weitere Informationen32 Ottersleben
34 Lemsdorf
36 Leipziger Straße
38 Reform
40 Hopfengarten
42 Beyendorfer Grund
46 Fermersleben
48 Salbke
50 Westerhüsen
78 Beyendorf-Sohlen
Im Süden zu Hause
Der Magdeburger Süden erstreckt sich von der Elbniederung (ca. 43 m ü.d.M.) bis in die hügelige Magdeburger Börde (Hängelsberge = 134 m). Zusammen nehmen die zehn südlichen Stadtteile eine Fläche von knapp 6000 Hektar (ca. 60 km²) ein - nahezu ein Drittel der gesamten Fläche der Landeshauptstadt Magdeburg.Die fruchtbare Landschaft am Rande der Magdeburger Börde war bereits vor etwa 6000 Jahren von Ackerbauern und Viehzüchtern besiedelt. Entlang der Elbe gab es zudem manche Fischersiedlung. Durch archäologische Ausgrabungen wissen wir, dass vereinzelt römische Händler vor 2000 Jahren bis in unsere Heimat kamen. Und um das Jahr 800 n. Chr. eroberte der fränkische Herrscher Karl der Grosse mit seinen Truppen die Gebiete unserer Heimat. Östlich der Elbe lebten damals slawische Stämme.
Ab Anfang des 10. Jahrhunderts nahm der Marktplatz Magdeburg einen enormen Aufschwung. Daran hatte der spätere Kaiser Otto der Grosse großen Anteil. Otto und seine erste Gemahlin wurden im Magdeburger Dom beigesetzt. In diese Epoche fällt auch die erste urkundliche Erwähnung der meisten Siedlungen des Magdeburger Südens. So wurden im Herbst 937 die Dörfer Fridumaresleba (Fermersleben), Liemuntesdorf (Lemsdorf), Ottersleba (Ottersleben), Salbetse (Salbke) und Westerhuse (Westerhüsen) in einer Schenkungsurkunde Ottos I. für das neu gegründete Moritzkloster (heute: Magdeburger Dom) aufgeführt. Salbke wird sogar schon rund hundert Jahre früher erwähnt und Beyendorf im September 936.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die Gartenstädte Reform und Hopfengarten nach englischem Vorbild errichtet. 1910 kam es zur Eingemeindung der zuvor eigenständigen Dörfer Fermersleben, Lemsdorf, Salbke und Westerhüsen. Im Jahre 1952 wurde auch Ottersleben nach Magdeburg eingemeindet, und im April 2001 folgte das Doppeldorf Beyendorf-Sohlen

